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Newsletter des Rektorats
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April 2012 / Nr. 56



  STEOP: Erste Ergebnisse und 3. Prüfungsantritt in Härtefällen

An der Universität Wien umfasst die Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP) studienspezifisch zwei bis vier Prüfungen. Ziel ist es, den Studieneinstieg über die STEOP so zu gestalten, dass die Entscheidung, ob das "richtige" Studium gewählt wurde, möglichst bald überprüft werden kann. Die Erfahrungen des ersten Semesters zeigen, dass dies weitgehend gelungen ist. In einzelnen Bereichen sind noch Verbesserungen, zum Beispiel in der inhaltlichen und organisatorischen Abstimmung, notwendig.

Über 6.000 StudienbeginnerInnen haben die STEOP bereits erfolgreich abgeschlossen. In der Absolvierung der STEOP sind derzeit noch 3.800 Studierende. Die bisherigen Prüfungsergebnisse zeigen, dass die STEOP in ihrer "Brückenfunktion" hinein ins Studium wichtig ist. Im Vergleich der letzten beiden Wintersemester hat sich die Anzahl der StudienbeginnerInnen, die Prüfungsleistungen im Ausmaß von 15 oder mehr ECTS im ersten Semester erbracht haben, von 36 auf 45 Prozent erhöht. Die erste Analyse nach dem Wintersemester zeigt allerdings auch, dass von den rund 16.000 StudienbeginnerInnen bislang 35 Prozent zu keiner Prüfung angetreten sind. Diese Zahlen beziehen sich auf den Stand von Anfang März und ändern sich mit jedem weiteren Prüfungstermin. Eine detaillierte Auswertung wird nochmals am Ende des Sommersemesters vorgenommen.

Um Härtefälle in der STEOP zu vermeiden, kam es zu einer Modifizierung bei den Prüfungsantritten: Um Studierenden, die in der STEOP an nur einer Prüfung gescheitert sind, noch eine weitere Chance zu geben, hat die Universität Wien beschlossen, in solchen Fällen die Möglichkeit der zweiten Prüfungswiederholung zu schaffen.

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  UniOrientiert am 12./13. April – Infotage für SchülerInnen

Am 12. und 13. April findet UniOrientiert im Hauptgebäude der Universität Wien statt. Fach-, StudienvertreterInnen und AbsolventInnen informieren direkt im Hauptgebäude und am jeweiligen Studienort. SchülerInnen haben die Gelegenheit, bereits im Vorfeld ein genaues Bild vom künftigen Studium zu erhalten. Schwerpunkte sind heuer MINT-Studien (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) sowie Sprach- und Lehramtsstudien. Die über 170 Programmpunkte können von SchülerInnen und Studieninteressierten individuell oder im Klassenverband besucht werden.

Donnerstag, 12. April: Schwerpunkt MINT-Studien
Der Schwerpunkt gibt einen realistischen Einblick in den Inhalt und die Studienziele von Mathematik, Informatik, Chemie, Physik, Erdwissenschaften, Meteorologie und Astronomie. AbsolventInnen berichten über Ihre Joberfahrungen und stehen für Fragen gerne zur Verfügung.

Freitag, 13. April: Schwerpunkt Lehramt, Sprachen & Kulturen
Dieser Schwerpunkt bietet angehenden LehrerInnen und Sprachinteressierten Informationen. Ein Sprachstudium geht über das Erlernen einer Sprache weit hinaus, wie auch AbsolventInnen berichten werden. VertreterInnen der LehrerInnenbildung informieren über die Inhalte des Lehramtsstudiums und die 26 an der Universität Wien angebotenen Unterrichtsfächer.

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  Übernahme ÖAW-Institute

Mit 01. April 2012 wurden nach einem erfolgreichen Abschluss von langen Verhandlungen mit dem Präsidium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), den beteiligten ÖAW-Einrichtungen und dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (Sektion II, Wissenschaftliche Forschung und internationale Angelegenheiten) folgende ÖAW-Bereiche von der Universität Wien übernommen:

  • das Institut für Europäische Integrationsforschung (EIF),
  • die Kommission für Rechtsgeschichte Österreichs (KRGÖ) und
  • Teile der Kommission für Linguistik und Kommunikationsforschung.

Das Institut für europäische Integrationsforschung widmet sich der politikwissenschaftlichen Grundlagenforschung zur europäischen Integration. Analysiert werden die Kompetenzbereiche und Regulierungsmuster der EU sowie die damit verbundene Problemlösungsfähigkeit im europäischen Mehrebenensystem. Geleitet wird das Institut von Gerda Falkner, schon bisher als ao. Univ.-Prof. halbtags angestellt an der Universität Wien (Institut für Staatswissenschaft).

Die Kommission für Rechtsgeschichte Österreichs (KRGÖ) befasst sich mit der mittelalterlichen und neuzeitlichen Rechtsgeschichte sowie der juristischen Zeitgeschichte aus einer interdisziplinären Perspektive heraus. In der Kommission arbeiten JuristInnen, HistorikerInnen, aber auch eigens dazu spezialisierte RechtshistorikerInnen. Obmann der Kommission ist Thomas Olechowski, ao. Univ.-Prof. an der Universität Wien.

Die Kommission für Linguistik und Kommunikationsforschung konzentriert sich auf die Neuropsycholinguistik sowie die Sprachentwicklung bei Kindern. Obmann der Kommission ist Wolfgang Dressler, emeritierter Professor für Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaft an der Universität Wien.

Die Finanzierung der übernommenen ÖAW-Bereiche ist in den nächsten drei Jahren über die sogenannten "Offensivmittel" des bmwf gesichert. Die beiden Kommissionen werden institutionell als Forschungsgruppen in den fachlich nahestehenden Subeinheiten verankert und das Institut für europäische Integrationsforschung als eine Forschungsplattform, die von der sozialwissenschaftlichen, rechtswissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen sowie der historisch-kulturwissenschaftlichen Fakultät getragen wird.

Weitere Informationen im Medienportal

 

 

  Übernahme des Standortes Währinger Straße 29

Nach zweijähriger Bauphase erfolgte am 15. März 2012 die Übergabe des Standortes Währinger Straße 29 an die Universität Wien durch die Bundesimmobiliengesellschaft. Der neue Universitätsstandort wird wie geplant ab dem Wintersemester 2012/13 die Fakultät für Informatik und das Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft samt zugehörigen Bibliotheken sowie Bestände der Fachbereichsbibliothek Chemie beherbergen. In den nächsten Monaten werden die Räumlichkeiten ausgestattet und eingerichtet.

Auf insgesamt 10.600 m² Gebäudefläche und 8 Stockwerken werden rund 225 Büroarbeitsplätze und 1.100 Studienplätze untergebracht. Neben Hörsälen und Seminarräumen sind unter anderem PC-Schulungsräume, EDV-Forschungslabors, Bibliotheksräume, eine Lehrredaktion sowie Schnitt- und (Kamera-)Schulungsplätze untergebracht. Vom Erdgeschoß bis ins 3. Obergeschoß werden vor den Lehrräumen studentische Zonen zum Verweilen eingerichtet.

Weitere Informationen im Intranet

 

 

  Neue DLE-Leitungen: Öffentlichkeitsarbeit und Qualitätssicherung

Noch vor dem Sommer werden zwei Leitungspositionen im Dienstleistungsbereich neu besetzt.

Frau Mag. Elisabeth Mattes wird ihre Tätigkeit als Leiterin der Dienstleistungseinrichtung Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement mit 2. Mai 2012 aufnehmen. Die Ausschreibung der Position erfolgte Ende Dezember 2011. Im Auswahlverfahren stellte sich Frau Mag. Elisabeth Mattes, die aufgrund ihrer Tätigkeit als „Director Corporate Communication“ bei der Telekom Austria hervorragende fachliche Vorerfahrung mitbringt, als die am besten geeignete Bewerberin heraus.

Herr Dr. Michael Hofer übernimmt mit 1. Juli 2012 die Leitung der Besonderen Einrichtung für Qualitätssicherung. Die Position war von Ende Dezember 2011 bis Ende Februar 2012 ausgeschrieben. Zusätzlich setzte das Rektorat international renommierte Persönlichkeiten mit Schwerpunkt Qualitätsmanagement als Suchbeauftragte ein. Herr Dr. Michael Hofer verfügt aufgrund seiner wissenschaftlichen Tätigkeit im Bereich der Angewandten Mathematik und Informatik sowie aufgrund seiner Tätigkeit als Programm-Manager beim Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) über einen ausgezeichneten fachlichen Hintergrund.

DLE Öffentlichkeitsarbeit
Besondere Einrichtung für Qualitätssicherung

 

 

  Töchtertag am 26. April

Am 26. April 2012 findet wieder der Wiener Töchtertag statt, an dem sich die Universität Wien bereits zum fünften Mal mit einem abwechslungsreichen Programm beteiligt. Das Angebot richtet sich sowohl an Töchter von MitarbeiterInnen und deren Freundinnen als auch an „externe“ Mädchen im Alter zwischen 11 und 16 Jahren.

Ziel des Töchtertags ist es, den Horizont der Mädchen in Sachen Berufswahl zu erweitern und sie zu motivieren, neue und für Mädchen bislang ungewöhnliche Ausbildungswege zu gehen.

An der Universität Wien werden die Mädchen von Rektor Heinz Engl begrüßt. Anschließend werden sie zu den jeweiligen Workshops an technischen und naturwissenschaftlichen Einrichtungen der Universität Wien begleitet. Dort wird z. B. der Frage nachgegangen, ob wir mit Hilfe der Mathematik die Welt besser verstehen können, und es warten spannende Experimente und Aufgaben, z. B. mit Nanomaterialien, auf sie. Darüber hinaus bekommen die Mädchen einen Einblick in die Arbeitswelt Universität.

Die Anmeldung erfolgt über die Homepage des Töchtertags.

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