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Newsletter des Rektorats
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Oktober 2018 / Nr. 122



  Verhandlungen zur neuen Leistungsvereinbarung geführt

Gestern verhandelten Rektorat und Ministerium die neue Leistungsvereinbarung für 2019 bis 2021. Im nächsten Schritt nimmt der Universitätsrat zum Ergebnis Stellung. Die Verhandlungen mit dem Ministerium standen heuer unter ganz besonderen Vorzeichen, da auch ein neues Finanzierungssystem auf Basis von Forschungs- und Studien-Indikatoren eingeführt wird.

Erreicht werden konnte eine Budgetsteigerung von 17 Prozent. Von den zusätzlichen 207 Millionen Euro sichert ein Teil die Aufrechterhaltung des Betriebs und die Übernahme von Verpflichtungen, wie etwa der Weiterführung der Investitionen in die PädagogInnenbildung. Rund 120 Millionen Euro stehen für neue Maßnahmen zur Verfügung, die zur Umsetzung des Entwicklungsplans und zur Erreichung der in der Leistungsvereinbarung festgelegten Ziele dienen.

Aufgrund der zusätzlichen Finanzmittel ergeben sich große Chancen, aber auch erhebliche Verpflichtungen: es können zukunftsorientierte Akzente in der Forschung gesetzt werden, u.a. in den Bereichen Data Science und Digital Humanities, Gesundheit und Mikrobiom, Gesellschaft und Kommunikation, Molekulare Biologie und Kognitive Neurowissenschaften und Quanten und Materialien. Über die Ausschreibung von Professuren und TT-Professuren und weiteres zusätzliches Personal können zudem die Studienbedingungen verbessert werden. Die bestehenden Aufnahmeverfahren zu ergänzen ist in diesem Zusammenhang eine wichtige Begleitmaßnahme. Die Universität hat auch die Aufgabe, die Anzahl der prüfungsaktiven Studien zu steigern. Dies erfordert auch entsprechende Betreuungsqualität und gute Studienbedingungen.

Mit dem sehr erfreulichen Verhandlungsergebnis hat die Universität Wien nun die Chance, in den nächsten Jahren zielgerichtet zu investieren und damit eine erhebliche Weiterentwicklung wie auch Profilierung in Forschung und Lehre zu erreichen. Mit der Umsetzung wird Mitte November, nach der Stellungnahme des Universitätsrats, begonnen.

 

 

  Studienabschluss-Stipendien für berufstätige Studierende

Die Universität Wien bietet ihren berufstätigen Studierenden ab dem Wintersemester 2018/19 Unterstützung in Form eines Stipendiums, um einen zeitnahen Studienabschluss zu fördern. Diese Regelung wurde gemeinsam mit der HochschülerInnenschaft der Uni Wien erarbeitet. Studierenden mit einem Arbeitsverhältnis zur Universität Wien wird der Studienbeitrag wie bisher erlassen (vgl. Satzung der Universität Wien).

Zur Antragstellung berechtigt sind jene beitragspflichtige Studierende, die eine aufrechte Zulassung zu einem ordentlichen Studium für das Wintersemester 2018 und/oder das Sommersemester 2019 haben. Um einen Antrag stellen zu können, muss eine Mindestanzahl an ECTS zum Zeitpunkt der Antragstellung erbracht worden sein sowie ein entsprechender Einkommensnachweis – über der Geringfügigkeitsgrenze und maximal EUR 15.000 Jahreseinkommen (brutto) – erfolgen. Anträge können von 1. Oktober 2019 bis 30. November 2019 gestellt werden. Die Höhe des Stipendiums beträgt 700 Euro pro Studienjahr bzw. 350 Euro, wenn die Beitragspflicht nur in einem Semester besteht.

Detaillierte Informationen finden Sie unter folgendem Link im Medienportal der Universität Wien.

 

 

  Aktuelle Drittmittel-Ausschreibungen

Christian Doppler Labors

Christian Doppler Labors werden an Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zur gezielten Förderung der Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft eingerichtet. Unter der Leitung von hoch qualifizierten WissenschafterInnen forscht dabei eine eigens eingerichtete Forschungseinheit im Rahmen eines CD-Labors in engem Kontakt zu den Unternehmenspartnern an Themen der innovativen, anwendungsorientieren Grundlagenforschung. Am 10. Oktober findet eine Informationsveranstaltung „How to apply for a Christian Doppler Labratory" statt.

Agenda & Anmeldung

FFG Spin-Off Fellowship

Das Programm Spin-off Fellowships hat zum Ziel, mit Hilfe von Spin-off Fellowships geistiges Eigentum einer Hochschule bzw. Forschungseinrichtung soweit weiterzuentwickeln, dass eine Verwertung im Rahmen einer nachgelagerten Unternehmensgründung stattfinden kann. Am 11. Oktober findet eine Informationsveranstaltung zu diesem Förderprogramm statt. Um Anmeldung wird gebeten.

FWF: Firnberg & Richter Programm

Die FWF Programme Elise-Richter und Hertha-Firnberg richten sich an exzellente Wissenschafterinnen, die eine Karriere in der Wissenschaft anstreben. Das Firnberg-Programm richtet sich dabei an junge weibliche Postdocs und gilt als eine ausgezeichnete Möglichkeit, eine erste Postdoc-Stelle zu erhalten. Das Richter-Programm richtet sich an erfahrene weibliche Postdocs, mit dem Ziel, im Anschluss für eine Professur im In- oder Ausland qualifiziert zu sein. Einreichungen für die beiden Programme sind bis 14. Dezember möglich.

FWF: teilweise Aufhebung der Antragsbeschränkungen für Einzelprojekte

Einzelprojekte sind die zentrale Förderschiene des FWF. Aus budgetären Gründen wurde die Einreichung in diesem Programm 2016 auf max. 2 Projekte begrenzt. Das FWF Präsidium hat ab August 2018 diese Projektbeschränkung von zwei auf drei Projekte gelockert und im Zuge dessen ebenfalls die Begrenzung der Antragssumme auf maximal 400.000 Euro aufgehoben. Die Projektlaufzeit bleibt weiterhin auf max. 4 Jahre begrenzt.

Weitere Informationen zu aktuellen Ausschreibungen finden Sie auf der Website der DLE Forschungsservice und Nachwuchsförderung. Die MitarbeiterInnen der DLE unterstützen Sie gerne bei der Antragsstellung.

 

 

  Seminarprogramm Personalentwicklung WiSe 2018/19 online

Das neue Seminarprogramm der Personalentwicklung für das Wintersemester 2018/2019 ist online. Anmeldungen werden laufend entgegen genommen. Das Seminarprogramm deckt ein weites Spektrum an Weiterbildungsmaßnahmen ab: vom EDV-Kurs über Personal Skills bis hin zu karriereunterstützenden Angeboten für (Nachwuchs)WissenschafterInnen.

Mehr Informationen über Inhalte und Anmeldemodus sowie zu weiteren Angeboten der Personalentwicklung finden Sie im Intranet.  

Die MitarbeiterInnen der Personalentwicklung freuen sich über Ihr Interesse und Anregungen an personalentwicklung@univie.ac.at.

 

 

  univie global und International Report 2018

Soeben erschienen ist der International Report 2018, der aktuelle Entwicklungen im Bereich der Internationalisierung der Universität, u.a. bei Kooperationen, strategischen Partnerschaften und Mobilitätsprogrammen dokumentiert und anhand von Kennzahlen die erfolgreiche Umsetzung der Internationalisierungsstrategie zeigt. Ebenso erschienen ist die diesjährige Ausgabe von univie global: der Themenschwerpunkt „Research as a global challenge“ stellt verschiedene Formen von internationalen Forschungskooperationen an der Universität Wien vor.

Link zu univie global und International Report 2018

 

 

  Update zur Umsetzung der DSGVO an der Universität Wien

Anfang Oktober 2018 wurde die Datenschutz-Richtlinie für MitarbeiterInnen der Universität Wien veröffentlicht. Sie erläutert, wie Datenschutz an der Universität Wien geregelt ist und wie mit personenbezogenen Daten umgegangen werden muss, um Verstöße gegen Datenschutzvorschriften zu vermeiden.

Wichtige Punkte:

  • Keine Weitergabe von Daten an Dritte ohne Rechtsgrundlage (auch bei mündlichen Auskünften)
  • Melde- und Eskalationsprozess - Meldung an den Datenschutzbeauftragten bei Konfliktfällen und Risikosituationen
  • Eintragung von Verarbeitungsprozessen in das Verarbeitungsverzeichnis
  • Verschlüsselung bei mobilen Datenträgern und mobilen Endgeräten

Schulungs- und Informationsmaterialien, auch Videos zur Erklärung verschiedener mit der DSGVO zusammenhängender Themen (in deutscher und englischer Sprache) stehen im Intranet zur Verfügung.

Datenschutz-Richtlinie im Intranet > Menü „Downloads“

 

 

  Spatenstich Biologiezentrum neu

Auf einem fast 12.000 Quadratmeter großen Grundstück in St. Marx herrscht seit kurzem rege Bautätigkeit. Der Bau des neuen Biologiezentrums hat begonnen.
Für die Universität Wien bedeutet die Umsetzung des Biologiezentrums in St. Marx, dass die lebenswissenschaftliche Forschung und Lehre weiterhin zukunftsorientiert auf international wettbewerbsfähigem Niveau stattfinden können.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden 2021 ein modernes Gebäude beziehen, das mit seinen offenen Kommunikationsbereichen den wissenschaftlichen Austausch fördert und in den „Shared Labs“ den Forschenden aktuelle Geräteinfrastruktur zur Verfügung stellt.

Es entsteht ein moderner Forschungs- und Studierstandort, der Forschung und Lehre auf höchstem Niveau für einen der umfassensten Life-Science-Cluster Europas ermöglicht.

Nähere Informationen unter folgendem Link.

 

 

  Semesterfrage „Was eint Europa?“

Europa ist mehr als eine geographische Einheit, Europa baut auf einer gemeinsamen Kultur und Geschichte auf. Errungenschaften der Vergangenheit, wie die Wiedervereinigung Deutschlands 1989 sowie die Erweiterung der EU, drohen vor aktuellen politischen Debatten zu verblassen. Dies ist Ausgangspunkt für die aktuelle Semesterfrage der Universität Wien: Was hält Europa zusammen? Teil des Formats ist eine Medienkooperation mit der Tageszeitung „Der Standard“. Den Auftakt macht der Historiker Wolfgang Schmale, der mit seinem Beitrag zur Diskussion einlädt:

Link zur Semesterfrage der Universität Wien auf derstandard.at.

 

 
 

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Redaktion: Mag. Maria Lausch, Büro des Rektorats 
Koordination: Mag. Cornelia Blum, Büro des Rektorats
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